Blond(n)inchen goes around the World

It's not goodbye, it's just see you later!

10Sept
2016

Hawaii

Wie schön sonnig und warm es hier ist. Man steigt aus dem Flieger und es ist wie ein angenehmer Schlag ins Gesicht. Wie in einer anderen Welt. Warm, sonnig, trocken... 

Am Hostel angekommen bezog ich erst mal mein Zimmer. Leider war nur ein Bett oben frei, ohne Leiter. Aber da ich ja nichts gebrochen hatte, war das kein Problem (nicht so wie in Perth, oder Anika? foot-in-mouth). Den ersten Abend schloss ich mich einem Typ aus meinem Zimmer an, und wir gingen was essen. Auswärts essen ist genauso teuer wie selbst zu kochen. Daher, warum sich die Arbeit machen? Den Namen kann ich leider nicht aussprechen, er kam aus Ost-Asien und studierte in Honululu. Wie ich feststellte, war er sehr nett und freundlich, aber da er nicht auf Reisen war, passte die Wellenlänge irgendwie nicht. 

Abends lernte ich dann gleichgesinnte kennen, mit denen ich dann am Tag drauf ein Auto mietete, um mit diesem um die Insel herum zu fahren.   Gruppenfoto  Der Tag war ganz schön, wir haben am Turtle-Beach riesige Schildkröten gesehen.  Schildkröte  Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, am Strand ein paar typische Fotos zu machen.    Der Sand war wirklich heiß, wordurch ich nach den Fotos ganz schnell wieder auf die Wiese laufen wollte. Dabei übersah ich eine Art Stein unter dem Sand, und trat hinein. Die Wunde war nicht tief und blutete auch kaum, allerdings hat es echt weh getan. Das auswaschen des Sandes ist nicht wiederholungswert laughing aua Fuß Aber ich war ja lange nicht mehr verletzt auf meiner Weltreise. Daher wurde es langsam Zeit :/  Es haben sich aber alle rührend um mich gekümmert, mir Alkohol zur Schmerzlinderung besorgt und sogar ein Foto mit meiner Ente und der Schildkröte gemacht. Wir fuhren dann weiter, und hielten erneut, um einige Fotos zu machen.  Baum Während ein Mädel aus Canada einen Hulla-Tanzkurs machte, schauten wir alle aufgeregt zu. Es war echt witzig, und bestimmt sehr ansträngend. Der Tag ging zu Ende und wir begaben uns auf den Rückweg.
Allerdings gab es etwas Stress auf der Heimfahrt, was sich aber vor Ort, als wir unserer Wege gingen, wieder legte. Rénee, eine Holländerin, blieb noch länger im Hostel, sodass wir Abends zusammen feiern gingen. Es schlossen sich nich sehr viele aus unserem Hostel an, wodurch es echt lustig wurde. Ich lernte auch einen Schweizer kennen, mit dem ich am nächsten Tag in diese (Namen unaussprechlich) wunderschöne Bucht ging. Dort konnte man super Schnorcheln, wobei man aufpassen musste, sich an den Steinen nicht den Bauch aufzuschneiden. Es waren nämlich keine Corallen, auch wenn es so aussah, sondern scharfe Steine, ca einen Meter unter der Wasseroberfläche.  Vogel Bucht

Ich schloss mich einer weiteren Gruppe an, die eine Runde um die Insel wollten. Auch wenn ich die Tour schon gemacht hatte, waren die Leute einfach so cool drauf, dass ich einfach mit fuhr. Dort lernte ich Nico kennen, der aus der Schweiz kam. Allerdings redeten wir den ganzen Tag englisch, damit auch die anderen etwas verstanden. Als er herausfand, dass ich auch Schweizerdeutsch kann, war er etwas verwundert. Er hätte keine Lust gehabt, Hochdeutsch zu sprechen, deshalb hätte er die ganze Zeit Englisch gesprochen. Ich hingegen hatte angst, seinen Dialekt nicht verstehen zu können. laughing Dem war zum Glück nicht der Fall. Wir verstanden uns echt gut und wollten in Kontakt bleiben. 
Den Nachmittag verbrachten wir am Northshore, der berühmt für seine großen und zum Surfen gut geeigneten Wellen war. Dort sind wir dann einfach so ins Wasser gehüpft, und haben versucht, gegen die Wellen anzukommen. Natürlich durfte das Kliff-Jumping auch nicht fehlen. Es war echt witzig! Abends haben wir dann typisches hawaiianisches Essen geholt. Irgendwas fischiges. Sehr lecker, aber ich weiß nicht mehr, wie man es nannte. 

Auch dachte ich mir, ich könnte es noch einmal auf dem Surfbrett versuchen. Dem war nicht der Fall embarassed ich verletzte mich zwar nicht, aber ich verbrannte mir meinen Hintern so krass, dass ich fast zwei Tage nicht sitzen konnte.. "Neeeee... ich brauch keine Sonnencreme!" 

Am letzten Tag ging es meine Fuß wieder soweit gut, dass ich auf den Berg steigen wollte. Es war ein ansträngender, ca. einstündiger Anstieg, aber ich wollte die Aussicht sehen. Sie soll sich echt lohnen. 

Wir fuhren also mit dem Bus zu besagter stelle, nur um zu merken, dass wir nicht mehr hoch konnten, da der Weg nur zu bestimmten Zeiten geöffnet ist. Toll -.- 
Aber wir hatten auch so unseren Spaß. 

Abends waren wir immer noch kurz am Strand,  bevor wir in den Ausgang gingen. 

Es war echt eine schöne Woche. Schade, dass sie so schnell zu Ende ging. Ab gehts, wieder nach Hause.   

Save travels! See you later ♥

03Sept
2016

Vancouver

Ziemlich einfach kam ich durch den Skytrain und den Bus an mein Hostel, welches ein bisschen außerhalb lag. Dann schnell duschen und wieder los. Ich hatte einen Termin bei einem Local, der mir ein Tattoo stechen sollte. Er war echt cool, hat mich beraten, was die Größe und die damit verbundenen Risiken anging und so weiter. Und dann desinfizierte er nochmal seinen ganzen Arbeitsraum. Und über dem Kabel zu der Pistole (nennt man das so?) und so weiter waren Plastiktüten, die er erst anbrachte als ich da war. Ich hab noch nie so einen sauberen Tattoo-Artist gesehen. Das Tattoo ansich hat echt nicht weh getan. Wenn ich überhaupt etwas gemerkt hab, dann als würde ein eingeschlafener Fuß wieder aufwachen. Mehr als gekribbelt hat es nicht. Nur ganz zum Schluss tat es ein bisschen weh, aber er meinte, das wäre nur, weil er über alles noch mal drüer gegangen ist damit die Farbe nicht so schnell ausbleicht. Weil es eben an einer Stelle ist, wo man andauernd dran kommt und auch beim Hände waschen und die Sonne und so weiter..

Alles in allem bin ich sehr zufrieden :)   Das Tattoo ist allerdings noch nicht ganz fertig. Wollte aber erst mal Testen wie meine Haut an der Stelle die Tinte aufnimmt, da es bei manchen auch nach ca einem Jahr fast verschwindet.. Also bleibt gespannt :)

Im Anschluss bin ich auch gleich ins Bett, da die letzten Tage ein wenig schlaflos und sehr spannend waren. Und ihr kennt mich tongue-out schlafen ist immer toll!

Am Montag hatte ich mir dann mit Bernhard verabredet, der zwar Deutscher, aber kein Backpacker war. Er zeigte mir ein bisschen die Stadt und erklärte mir die sehenswerten Dinge, die ich in Vancouver alle machen kann. Abends gingen wir noch was trinken, da die Stadt echt schön Dekoriert war.  Aufgrund des Verkehrs war es mri leider nicht möglich, schönere Bilder zu machen.

Dienstag verbrachte ich den Tag im Stanley Park, ging dort ein bisschen spazieren und Abends zum third beach. Dot trafen sich eine menge Drummer, um gemeinsam zu spielen. Das war echt eine Erfahrung wert, schade, dass ich allein dort war.  Aber die Leute im Hostel warn alle auf sich selbst fixiert und hatte keine Lust auf Unternehmungen. Aber vielleicht bin ich auch einfach komisch laughing 
Der Drum-Circle wurde immer größer, und Kinder und Erwachsene, die kein Instrument spielen konnten oder dabei hatten, tanzten zu den Rhythmen.

Am Mittwoch regnete es den ganzen Tag. Dementsprechend unternahm ich nicht wirklich viel. Aber abends traf ich mich mit 2 Deutschen, um in meinen Geburtstag rein zu feiern. Nach etlichem hin und her telefonieren und aneinander vorbei laufen fanden wir uns dann in Downtown, wo wir in eine Bar gingen. Dort lernten wir auch 2 Typen aus Saudi Arabien kennen, die auch am reisen waren. Diese kamen auch anschließend mit ins Roxys (oder so ähnlich?). Ein Club, der relativ groß war und eine live Band hatte. War echt witzig. Um halb 5 rum war ich dann im Hostel.  

Nach langem schlafen wollte ich eigentlich zum Whitecliffpark, wobei ich es aber durch den dauernd anhaltenden Regen sein ließ.  Ich ging mir nur etwas zu Essen holen, da es sich nciht mehr lohnte, richtig einzukaufen.

Freitag sagte ich mir dann, scheiß auf den regen, ich will ja schließlich etwas sehen. Wer weiß, wann ich das nächste mal hier bin. Also fuhr ich mit einem Free Shuttle zur Capilano Suspension Bridge.

Dort hellte sich sogar der Himmel etwas auf.. Juhuucool ein paar Sonnenstunden!

Der Eintritt kostete zwar 40$, aber es lohnte sich. Man konnte über eine Art Sky-Walk (nur kein Glasboden) an so einer Felswand entlang laufen.    Wie ihr sehen könnt, konnte man trotzdem unter dem Boden den Boden sehen. Dann konnte man über die eigentliche Hängebrücke auf die andere Seite des Tals gelangen. Diese wackelte schon ein bisschen, aber durch die vielen Besucher auch nicht ganz so doll. Es war trotzdem cool smile

Auf der anderen Seite hatte ich mich dann glatt "verlaufen" laughing Die Wege waren sehr verwinkelt und über mehrere Ebenen verteilt. Nach ein paar Runden fand ich aber dann doch wieder die Brücke, sodass ich wieder wusste wo ich war. 

Letztendlich flog ich dann weiter auf Hawaii, wo es KEINEN Regen gab cool

 

Auf Wiedersehen Canada, wie es immer heißt: 

It's not goodbye, it's just see you later!

28August
2016

Toronto

Der Flug war echt toll! Ich hatte einen Platz am Fenster und einen Prio-Sitz, also mehr Platz und alles. Lohnte sich für die 2 Stunden nicht so ganz, aber da ich keinen Cent extra dafür bezahlt hab, beschwer ich mich definitiv nicht smile 

Das Gepäck kam auch direkt an, und meine Ukulele blieb auch heil. Gott sei dank!!

Dank des besten Reisebegleiters Google-Mapp wusste ich direkt, mit welchem Bus ich fahren musste. Allerdings machte der erste die Türen quasi vor meiner Nase zu. Der nächste kam aber schon einige Minuten später, sodass es kein Problem war. Der Busfahrer war etwas schwieriger zu verstehen (Inder?), sagte aber, dass er mich an der gewünschten Haltestelle raus lässt. 3,20$ kostete die Fahrt. Da ich vorher schon gelesen hatte, dass man kein Wechselgeld bekommt, konnte ich endlich etwas Kleingeld loswerden. Mein Geldbäutel wiegt bestimmt genauso viel wie mein Rucksack laughing 

Aus dem Bus raus, in den Zug rein. Allerdings war nirgens am Bahnhof ein Ticketautomat oder so zu finden. Also fragte ich am Kiosk nach. "You don't have to pay" Was?? Es gibt noch was um sonst? :)) Ich fand aber sehr schnell heraus, dass es eher eine Rail als ein Zug war. Also ein misch aus U-Bahn und S-Bahn. Da die Haltestelle direkt um die Ecke von meinem Hostel ist, musste ich meinen Kram nicht allzu weit schleppen. Warum auch immer, kommt mir der Rucksack schwerer vor als in Australien. Dabei hab ich doch gar nicht mehr mitgenommen?

Ich suchte gerade nach dem Eingang des Hostels, als mir ein Passant sagte, welche Tür es ist. Der Hosteleingang ist in einem Kaffee. also Die Rezeption ist die Theke. Allerdings haben die mich in einem Male-only Dorm gebucht. Wohl ein Fehler vom Computer. Jetzt versucht der Typ einen von oben zu erreichen, um das irgendwie grade zu biegen. Er meinte aber, ich soll keine Angst haben, die werden mich schon nicht auf die Straße setzen.

Als dann alles geklappt hat wurde ich herum geführt und mir mein Zimmer gezeigt. Das Hostel ist nicht wirklich groß, aber es hat alles was man braucht und ist echt sauber. Nach dem Bettbeziehen ging ich dann auf die Suche nach einem Supermarkt, um Wasser und Nudeln zu kaufen (was auch sonst? laughing
Auf meinem Zimmer war eine Australierin, die ziemlich cool drauf war. Leider flog sie schon am nächsten morgen. Da ich wirklich kaputt (vom nichts tun) war, ging ich früh ins Bett, konnte aber nicht einschlafen. Als ich so gegen Mitternacht endlich einschlief, kam jemand anders ins Zimmer, wodurch ich wieder wach wurde. Als ich dann erneut endlich eingeschlafen war, kamen 3 Spanierinnen samt Gepäck ins Zimmer, bezogen lautstark ihre Betten und quatschten ununterbrochen. Und das nicht im Flüsterton. Selbiges morgens um 8 als sie ihre Sachen packten um auszuchecken.. wären die länger geblieben hätte ich nach einem anderen Zimmer gefragt.

Nachmittags traf ich mich dann mit Julia, die ich über Facebook kennenlernte. Sie zeigte mir ein bisschen die Stadt und so. Abends gingen wir dann zu einer kleinen Mädels-Hausparty. Das war echt lustig. Wir spielten Trinkspiele und aßen im Bett Popkorn und so.. Und eine machte mir sogar mit Popkorn einen Heiratsantrag laughing  Das Mädel auf dedm Boden hebt runtergefallenes Popkorn auf, auch wenn es anders aussieht. Betrunken waren wir aber trotzdem alle sealed 

Am nächsten Morgen konnte ich endlich lange schlafen. Ich hatte zwei Koreaner oder Japaner oder so auf dem Zimmer, die aber echt leise waren. Mittags traf ich mich wieder mit Julia, da wir nach Toronto Island gehen wollten.. an den Strand. Dort schwammen wir auch und lagen in der Sonne, die ab und zu durch die Wolken durch kam. Von jetzt auf gleich fing es allerdings an zu regnen wie aus Kübeln. Echt uncool! Wir wurden klitsch nass (ist ja nicht so als wären wir schwimmen gewesen :D ). Wir warteten in den öffentlichen Klos, bis es etwas nach ließ, holten uns in einem Café einen Kaffee und gingen Richtung Fähre   und zurück nach Hause. Im Zimmer angekommen hatte ich wieder jemand neues, aus Seatte als Zimmergenossen (Stephen called Steve).

Er lieh mir sogar sein Handtuch um duschen zu gehen, da meins vom Regen vor Nässe nur so triefte. Sehr nett :)

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich mit Steve mit, der sich ein großes Tattoo auf seinem Unterarm stechen ließ. Allerdings musste er morgens um 7 los und ich hab meinen Wecker nicht gehört -.- Also schlief ich relativ lange und machte Nachmittags wieder was mit Julia. Wir gingen Shoppen, vielmehr Schaufenster bummeln. Im Claires wollte sie sich einen Nagellack kaufen, sah dann die ganzen Ohrringe und Piercings  und meinte so "Die sind soooo schön" (Sie zeigte auf die Septums). Als ich nur meinte, dass ich kein Fan von dem "Bullenring" bin aber sies doch machen soll meinte sie nur: Ok!

So gingen wir total spontan zu einem Studio, wo sie sich eins stechen ließ. Ich fragte auch nach wegen dem Tattoo, aber es würde 230$ Kosten und wäre nicht so möglich, wie ich es mir vorstellte.. Also ließ ich das.

Dann gingen wir zu ihr, um etwas zu essen. Ich wollte den Sonnenuntergang auf Toronto Island unbedingt noch sehen, aber sie war zu müde. Konnte ich nachvollziehen. Ich hatte auch keine Lust, aber, was muss das muss tongue-out  Bin ja schließlich nicht jeden Tag in Toronto. Also hin :) Da mir die Fähre gerade vor der Nase weg fuhr, und ich auf die nächste warten musste, verpasste ich den Anfang vom Sonnenuntergang. Aber die Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Wieder im Zimmer war ich echt müde, und da ich am nächsten Tag um 7 aufstehen musste, ging ich Duschen und wollte dann schlafen. Doch in dem Moment kam Steve rein, und zeigte mir sein Tattoo. Ein Panter, sah echt cool aus. Er frage nochmal wegen den Niagara-Fällen, und ich meinte zu ihm, dass der Greyhound-Bus mit dem wir fahren ausgebucht sei. Er meinte, dann würde er mit einem anderen fahren, und schaute bei sich auf dem Laptop.

S: "You are going at 9AM right?"

Ich: "Yes. Why?"

S: "It's still available."

Ich: "Oh really? That's great :)"

S:"And you're going back at 10:35PM, don't you?"

Ich: "Yes, but this one is sould out"

S: "No, it' not."

So kam es, dass er, dadurch dass er über die USA Seite vom Greyhound buchte, doch noch mit unserem Bus mit konnte. Nach dem Buchen meinte er, er bräuchte jetzt einen Drink, wegen des Tattoos, was 9h dauerte.. Da ich mir dachte, ich bin ja nur einmal da, geschlafen wird später, ging ich mit. Das Hostel hatte eine eigene Bar, sodass wir nur die Treppe runter gehen mussten. Dort tranken wir dann ein Bier, welches auf Schokolade basierte, wie er mir später erklärte. Echt krass.. SCHOKOLADENBIER!! Warum gibt es das nicht in Deutschland?? -.- (Man schmeckte die Schokolade aber nicht. Also es schmeckte schon anders, aber mir wäre es jetzt nicht aufgefallen..)

Dann drehten sich plötzlich alle zur Wand und machten Fotos. Durch das dunkle Licht konnte ich aber nicht sehen, was da vor sich ging. Er meinte, es würden hier 3 Tiere leben --> RaccoonWas ist das? "Das sind graue Tiere mit Händen wie die Menschen." "Affen?" laughinglaughing Nein..Waschbären. :D Echt süß :) Leider saßen wir zu weit weg, um Bilder zu machen. Und hin laufen wollte ich jetzt auch nicht :D So um 1 gingen wir dann wieder ins Zimmer.

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker schon um 7 Uhr. Der Trip zu den Niagara Fällen stand an. Auf der eineinhalb stündigen Busfahrt holten wir den Schlaf allerdings nach :)

Zu viert machten wir uns dann auf den Weg. Julia, ihr Kumpel Leon, Steve und ich. An den Niagara Fällen machten wir direkt ein paar Fotos. Es war schon beeindruckend, wie viel Wasser da auf einmal runter lief.   Wir kauften uns Tickets, um mit dem Boot direkt an die Fälle ran fahren zu können, entschieden aber, um halb 8 abends zu fahren, damit wir den Sonnenuntergang von dort aus sehen können.

Da es noch einige Stunden hin waren, setzten wir uns in einen Park und spielten Kings Cup. Das war echt lustig :)  Als uns die Getränke ausgingen, machten wir uns auf den Weg zu einem LCBO, denn hier in Kanada ist es wie in Australien, den Alkohol gibt es nur in diesen Geschäften zu kaufen.

Als wir die Stadt durchquerten, wurden Kindheitsträume war laughing. Eine Spielehalle reihte sich an die nächste. Die ganze Stadt war ein ganzer Vergnügugnspark. Wir machten auch ein Foto in einem Fotoautomat, mit den Niagarafällen als Hintergrund. Allerdings ist das echt eine schlechte Qualität gewesen, da zwischen unseren Köpfen weiße stellen waren. Aber es war auf jeden Fall lustig, zu 4. in diesem Kasten gequetscht Grimassen zu schneiden :)

Nach dem Mittagessen gingen wir zurück in den Park, und genossen einfach die Zeit und die Sonne. Wir machten auch Bilder mit Eichhörnchen.  Der Tag war echt schön. Und auch total warm. Hab von den Trägern meines Rucksacks abdrücke laughing  sieht man die auf dem Bild? Das ist aber noch Vormittags aufgenommen worden.

Dann war es so weit. Wir stellten uns in die Schlange für die Bootstour. Dann fuhren wir mit dem Aufzug runter, bekamen die roten Dinger, die einen vor dem Wasser schützen und gingen aufs Boot. Die Fahrt war echt unglaublich, wir kamen ganz dicht an die Fälle ran. Und wurden klitsch nass haha :D:D
Aber es war auf jeden Fall jeden Cent der 20$ Eintritt wert!

Für den Sonnenuntergang waren wir leider etwas zu früh dran, und außerdem zogen leider einige wenige Wolken auf, die den Sonnenuntergang verdeckten. In der Dämmerung und Nachts wurde alles noch getoppt durch die verschiedenen Lichter. Die Niagara Fälle wechselten ihre Farbe, und generell war es richtig schön und beeindruckend! hier das schönste Foto von gefühlt 1000 laughing

Es war sogar ein Feuerwerk, was wir aber leider nicht mehr schauen konnten, da wir zurück zum Bus mussten. Dieser ließ allerdings 2 Stunden auf sich warten, aber da wir das ja nicht wussten, und auch nicht wussten wann er kam, konnten wir leider nicht zurück zum Feuerwerk gehen. Schade! Am nächsten Morgen ging es für mich dann wieder um 7 Uhr weiter, aber diesmal zum Flughafen. Der Abschied von meinen neu gewonnenen Freunden viel mir schwer, doch wir werden uns gewiss in Deutschland wieder sehen!
Danke an Julia, für die schöne Zeit in Toronto! ♥♥

Liebe Grüße aus Kanada
Nine

23August
2016

living on a Farm in Winnipeg

Mittwochs kamen wir ja wieder auf der Farm an. Der Marcel ging direkt zu Rick, um ihm zu Helfen. Ich packte in der Zeit das Auto aus und so. Er war aber so zuvorkommend, und trug die schweren Taschen in die Wohnung.

Als ich fertig mit auspacken war und auch sonst alles sortiert hatte, gab es auch schon Abendessen.

Am nächsten Tag fing ich an, für euch den Rock-Mountains-Trip zusammenzufassen. Ganz schön Zeitaufwendig. :) Nach dem Abendessen erkundigte sich Irm bei mir, wie es denn bei mir weitergeht, also wohin als nächstes und so. Da sagte ich ihr, dass ich gern übers Wochenende in Winnipeg selbst schlafen wolle, um mir die Stadt anzuschauen, dann Toronto und dann mal sehen. Sie fragte mich ob ich denn noch ganz dicht sei, ich könne doch bei ihnen bleiben bis ich weiter fliege. Ich überlegte kurz, da ich ja so keine neuen Leute kennen lernen würde, aber ein paar Tage länger mit Marcel zusammen überzeugten mich dann.

Am nächsten Tag begleitete ich sie dann Nachmittags zum Einkaufen. Die Supermärkte hier sind wie unsere Metro. Einfach riesig. Wir gönnten uns noch einen Kaffe, und fuhren dann zu ihren Schwiegereltern. Sie wollte mir zeigen, wo ich hin kann, wenn ich in Winnipeg verloren gehen sollte.

Die beiden wären echt herzlich. Er war schon 93 Jahre alt und trank immer noch Bier und ging einkaufen und so. Man merkte ihm das Alter gar nicht an :) Und seine Frau wollte mir einen Zweitschlüssel geben, damit ich auch rein kann wenn die beiden nicht da sind. Total lieb :) 

Wieder auf der Farm half ich beim rein tragen der Einkäufe und so.. also nichts wirklich erwähnenswertes.

Am Tag drauf gaben sie mit dann doch ein Auto zum fahren, obwohl ich meinen Führerschein nicht mit hatte. War also nicht auf das Auto versichert. Es war ein Automatik. Somit fuhr ich das zweite mal in einem Leben Automatik (das erste Mal in Australien). In Winnipeg fuhr ich an die Forks, und ging da ein bisschen durch die Gegend. Da es dort free-Wifi gab, waren alle am PokemonGo spielen. Echt lustig laughing Dann ging ich noch auf die Suche nach einer Bäckerei, da ich noch Brot mitbringen sollte. Schnell gefunden, und gekauft :)

Die anderen Tage verbrachte ich in der Sonne und am PC und so. Es ist ganz schön zeitaufwendig, den Rocky Mountains Trip zusammenzufassen :D

Am Dienstag flog ich dann nach Toronto. Marcel fuhr mich zum Flughafen. Dort machte die Frau am Ticket-Schalter total den Stress, weil ich 3 Stücke als Handgepäck hatte. Ist ja nicht so, dass ich beim Hinflug genau die gleichen Sachen mit hatte. Also musste ich die Ukulele an meinen Backpack machen, was mich echt aufbrachte, da die Fluggesellschaften ja immer wie Hund mit dem Gepäck umgehen und ich stark davon ausgegangen bin, dass sie als Feuerholz in Toronto ankommt.

Als es dann Zeit wurde, mich von ihm zu verabschieden, war ich echt traurig. Es sind zwar nur noch zweieinhalb Monate, aber es ist trotzdem eine lange Zeit.

Ich freu mich auf den Tag, an dem ich ihn wieder bei mir hab ♥

Liebe grüße aus Nordamerika

Nine

 

 

18August
2016

Road Trip - die Kanadischen Rocky Mountains

Tag 1: Fahrt von der Farm in Winnipeg nach Westen über den TransCanada Highway 1 nach Westen

Sehr früh Morgens ging es los. Nach dem Frühstück und einem Foto vom Sonnenaufgag natürlich laughing  Dabei wurde ich von Moskitos gestochen.. Sieht echt brutal aus sealed   

Die Fahrt war echt nichts besonderes. Es ging auf dem Highway 1 Richtung Westen immer nur gerade aus. Nach-  ca 150km kam dann mal eine Kurve. Das Land war flacher als in den Niederlanden . Gegen späten Nachmittag zogen dann Wolken auf wodurch wir  uns entschließen, nicht zu Campen, sondern in einem Motel ca eine Stunde vor Calgary unterzukommen. Das war eine sehr kluge Entscheidung, denn kaum hatten wir unsere Sachen in unserem Zimmer fing es auch schon an zu regnen. Aber nicht ein gewöhnlicher Regen, sondern so stark, dass ich klitsch nass wurde, als ich etwas aus dem Auto holen wollte (ca 5m Weg). Die Dusche konnte ich mir dann quasi sparen laughing
Das Motel sah genauso aus wie aus den billigen Horrorfilmen. Es war aber einigermaßen sauber und die Fau an der Rezeption war ganz nett. Sie erzählte uns, dass eineige Wochen vorher eine Gruppe Deutscher da waren für das Rodeo, wofür das Städtchen wohl bekannt ist. Und das wir leider zu spät sind um es zu sehen und das wir auf jeden Fall dafür wieder kommen müssen. (Wohl eher nicht, aber danke für die Info :) )

Vorher furen wir aber noch kurz durch Regina, wobei wir nur zum Einkaufen hielten. Einige Fotos der Stadt machten wir durchs Autofenster, aber wir dachten uns, dass wir die Zeit sparen und lieber länger in den Rocky's bleiben. Städte gibt es schließlich genug auf der Welt :D

 

Tag 2: Erster Tag in den Bergen - wo meckert das Eichhörnchen?

Morgens packten wir dann nach dem Frühstück schnell die Sachen, denn wir hatten noch einige Kilometer zu fahren. In Canmore angekommen, hielten wir an einem Visitor Center, um uns einen Nationalparkpass zu kaufen. Der freundliche Infotyp gab uns sogar noch einige Karten und Infobroschüren mit, sodass wir bestens gerüstet waren.

Erster Stop war dann Banff. Ein nettes kleines Örtchen, allerdings durch die High-Sesion und die Ferien hier in Canada total überfüllt. Bis wir mal einen Parkplatz gefunden hatten... dann sind wir kurz die fehlenden Sachen einkaufen gegangen. Nach einem Besuch in einem Souvenir-Shop für Postkarten und meine geliebten Schlüsselanhänger (Wer das noch nicht weiß, ich sammle diese) sind wir auch schon weiter gefahren. Ich glaube, ein längerer Aufenthalt hätten die Nerven von Marcel komplett zerstört laughing

Auf der Weiterfahrt wurden wir dann durch eine Art Stau aufgehalten. Da Rick (der Farm-Daddy von Marcel) vorher gesagt hatte, dass es in Canada keine Staus gibt, wunderten wir uns sehr. Doch schnell wurde klar, dass es sich nicht um einen normalen Stau handelt. Jemand hat einen Braunbär überfahren. cry Und die Mutter rannte total verzweifelt am Straßenrand hin und her, und rief nach ihrem Nachwuchs. Total traurig!
Da wir nur dran vorbei fuhren ist das Foto von der Mutter ein bisschen unscharf .

Unterwegs hielten wir natürlich an verschiedenen Aussichtspunken, die teilweise zu voll waren um vernünftge Fotos zu machen. Ab und zu ist es uns aber doch gelungen :)

Um ca 16 Uhr machten wir uns dann auf die Suche nach einem Campingplatz. Nachdem der erste voll war, wurden wir fündig. Denkste.... Da man sich selbst registrieren musste, bauten wir auf einem freien Spot unser Zelt auf, und gingen dann zu dem Hüttchen, um zu bezahlen. Dort stand, dass man den Duchschlag an einen kleinen Pfahl heften soll, um den Platz zu reservieren. Da dieser echt unscheinbar war, viel uns dann auf, dass dort schon so ein Zettel hing. Der Platz war also auch voll (da alle anderen Spots besetzt waren). --> Daraus folgt: Zelt wieder abbauen unnd weiterfahren. Dafür hab ich aber ein relativ cooels Bild von einem Raben geschossen :)

Um sicher zu gehen, dass wir nacher nicht im Auto schlafen müssen, fuhren wir zu einem Visitor Center, und fragten nach freien Campingplätzen. Es gab tatsächlich nur noch drei in unmittelbarer Nähe (= bis zu 2 Stunden Fahrt), die Plätze frei hatten.
Also fuhren wir zu einem, der im Wald gelegen und an einem See war. Marcel ließ auch seine Drohne steigen :)

Dort hatten wir Eichhörnchen als Nachbarn, von denen wir am nächsten Tag auch geweckt wurden laughing 

 

Tag 3: weiter in den Norden
Nach dem 'hoch und runter' fahren am Tag zuvor fuhren wir jetzt erneut Richtung Norden, nach Jasper.

Zwischendrin hielten wir natürlich am Lake Louise, der ein absolutes muss sein soll. Es war echt schön dort.   Sah ein bisschen so aus wie in einem Bilderbuch, auch wenn dieser Ort, wie viele andere auch, total überlaufen war. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt anzuhalten :)

Wieder im Auto sichteten wir ein Schild, welches einen Wasserfall ankündigte . Also, erneut abbiegen und der kleinen Seitenstraße folgen.. und folgen.. und folgen.. als wir schon drehen wollten, sahen wir ihn. Schon beeindruckend, welche Wassermassen den Fels hinabstürzten.

Mehr als das haben wir an diesem Tag nicht gesehen, da wir bis nach Golden durchgefahren sind. Dort haben wir wieder im Zelt geschlafen.
Die Stadt soll ja sehr schön sein. Allerdings war es eher wie ein Dorf, und auch wenn es im Winter eventuell ein traumhaftes Skigebiet ist, ist es im Sommer eher langweilig. frown

 

Tag 4: auf in den Westen

ENDLICH Sonne! smile

Das schöne Wetter nutzten wir, um im Revelstoke Nationalpark wandern zu gehen. Dort war es echt schön, obwohl dort wohl ein Grizzly Bär durch die gegend lief. Diesen haben wir aber nicht getroffen :)  Da waren kleinere Wanderwege, für die man zwischen 20 Minuten und 1,5 Stunden einplanen sollte. Da waren auch welche, die ca. 8-10km lang waren, die sind wir aber nicht gelaufen. Schließlich war es schon Mittag als wir ankamen und wir brauchten ja noch eine Unterkunft für die Nacht.

Auf Schildern bei der Weiterfahrt war eine Hängebrücke ausgeschildert. Voller vorfreude steuerten wir den Crazy Creek an, wo diese sein sollte. 10$ Eintritt pro Person. Hoffentlich ist es das wert. ... Was es nicht war. Die Hängebrücke war ca. 30m lang und total Stabil. Da hatten wir uns echt was anderes Vorgestellt. Die Brücke, die wir erwarteten ist bei Vancouer. Von dieser hier konnte man auf einen Wasserfall schauen, der eigentlich ganz cool war. Er war nur keine 10§ Wert. Das wars. Immerhin habe ich dort herausgefunden, wie man bei meiner Kamera das Wasser so fotografiert, dass es quasi fließt :)  Beim Eintrittspreis war noch ein Rabatt für die heißen Quellen dabei. Die haben wir allerdings nicht besucht.

Die Nacht verbrachten wir in Kamloops in einem Motel, um die Akkus von Handy und Kamera etc. wieder aufzuladen. Dort Skypten wir auch mit Marcels Bruder, dessen Frau und dem kleinen Mäuschen (Marcels Nichte).

 

Tag 5: einige Kilometer

Den 5. Tag verbrachten wir fast nur im Auto. Wir fuhren von Kamloops wieder hoch nach Jasper, weil wir uns entschieden, lieber in den Rocky's zu bleiben anstatt weiter westlich nach Vancouver zu fahren.

In British Columbia waren wir nur, weil alle sagten, dass die Natur dort viel schöner wäre als in Alberta. Aber das einige was wir feststellten war, dass die Berge flacher wurden und das:
Laut Bericht von Marcels Eltern soll es dort wohl auch Klapperschlangen geben, wir haben aber weder Warnschilder noch die Tiere selbst gesichtet.

Wir fuhren also wieder nach Norden. Da in Jasper selbst abends kein Campingplatz mehr frei war, fuhren wir weiter nach Hinton, wo wir quasi gezwungen waren, wieder in einem Motel zu schlafen. Ich persönlich fand das gar nicht so schlecht, es war nur schade um das Geld :(
Als Abendbrot wollten wir mal etwas anderes als Spaghetti, und kauften uns Reis, Pilze und Sahne. --> Reis mit Pilz-Sahne-Sauce. Allerdings kauften wir unabsichtlich süße Sahne, wodurch die Sauce ungenießbar wurde :D also gabs die Tomatensauce, die wir sonst immer zu den Spaghetti aßen. So viel zum Thema Abwechslung :D. Amüsant war die Akton aber trotzdem :)

Tag 6: Jasper

Da wir bisher immer nur durch Jasper durchgefahren sind, beschlossen wir, eine Nacht dort zu bleiben, um uns die Umgebung anzuschauen.

Vormittags erkundeten wir Jasper selbst, und Mittags suchten wir dann ein Info-Center auf, um genau zu wissen, was es in der Umgebung alles so gibt.  Nachmittags suchten wir dann relativ früh einen Campingplatz, um dem ganzen vom Tag zuvor zu umgehen. Nach dem Aufstellen von unserem Zelt etc. sind wir noch mal los gefahren, um den Marine Canyon zu besichtigen. Der war echt richtig cool cool. Einige Kilometer lang, teilweise sehr tief und total abwechslungsreich. Wasserfälle, Felsen, 'Regenwald', ruhiger Fluss, ... alles dabei. Dort verbrachten wir bestimmt mehr als zwei Stunden.

Tag 7: immer noch Jasper..

Da es noch einiges zu sehen gibt, brachen wir direkt nach dem Frühstuck auf. Es ging zum Lake Marine und zum Pyramidensee. Letzterer war echt schön, zwar im Vergleich zu manch anderen etwas kleiner, aber aufgrund der Windstille spiegelten sich die Berge im See. Schade, dass die Bergspitzen nicht voll Schnee waren.
Ich weiß leider nicht mehr, welcher See wie hieß, deshalb hier einfach die Bilder :)

Edith Cavell besuchten wir auch. Das ist ein kleiner Überbleibsel von einem Gletscher, der dieses typische Eisblau als Farbe hat.  Dort waren die Chipmunks und Eichhörnchen total zutraulich.. leider. Obwohl überall Schilder stehen, dass man die Tiere nicht füttern soll, tun es trotzdem viele. Kein wunder, dass diese bis auf wenige Zentimeter heran kommen. Wir haben sooooo viele Bilder von diesen niedlichen Tierchen gemacht. Ich denke, es würde euch langweilen, wenn ich euch alle Zeige. Aber das hier ist echt der knaller: Das gebildete Chipmunk

Wir wären gern noch zu einem Wasserfall gefahren, der aussah wie aus der Karibik. Dafür musste man aber eine Tour buchen, die nicht gerade billig war. :( schade. So fuhren wir weiter zum ICE-Field Center, was natürlich perfekt für mich war wink doch wir gingen nicht direkt auf die gletscher sondern suchten uns etwas für die Nacht. Es war immerhin schon etwas später. Allerdings gab es direkt beim Glätscher nur 2 Campingplätze, welche keine sanitären Anlagen hatten. Nur ein Plumps-Klo. Daher ging es wieder zurück, denn auf halbem Weg (wieder Richtung Jasper) gab es einen Campingplatz im Wald, der zwar auch nicht viel besser ausgestattet war, aber immerhin wurde es dort Nachts nicht so kalt *frostbeule* laughing Und im Wald ist es immer schön, denn dort laufen die Eichhörnchen rum, und meckern was das Zeug hält :)) total süß! (Und wir hätten eh zurück gemusst, denn ich wollte unbedingt DAS Foto!!! (Foto folgt bei Tag 8)) Direkt hinter unserem Zelt war auch ein Fluss, wodurch wir kaltes Wasser hatten um unsere Kühlboxen zu kühlen. Leider hat es abends wieder einmal geregnet. Aber der Feuer-Master-Marcel hat natürlich unser Lagerfeuer trotzdem angemacht. :)))) Total gemütlich

Tag 8: von Gletschern und dem Bild des Jahres

Nach dem Frühstück ging es dann erneut den Weg südlich Richtung Gletscher. Wir mussten aber nochmal drehen.. denn klein Ninchen wollte Fotos machen:  Marcel war bestimmt total genervt von mir sealed

Und dann kamen wir endlich an einen Punkt, der mehr als perfekt war. Natürlich mussten wir hier anhalten. Anders ging es gar nicht. (Armer Schatz :( ) Hier, am Straßenrand, machten wir das Bild des Jahres, denn ich glaube nicht, dass wir noch ein schöneres machen können :))

ist das Bild nicht der Hammer??? ich liebe es!!

Wir mussten aber andauernd warten, da die Straße schon recht lang ist (länger als sie auf dem Bild aussieht) und ich keine Autos auf dem Bild haben wollte. Es hielt sogar jemand an, um zu fragen, ob wir Hilfe gebrauchen können. Die dachten, wir hätten eine Panne. Total freundlich die Canadier! In Deutschland hätte niemand angehalten.
Als wir sagten, dass wir nur Fotos machten, entschuldigten sie sich sogar und fuhren weiter.

Nach dem kleinen Shooting ging es dann weiter in den Schnee. Beziehungweise kurz davor, denn um auf den Gletscher selbst zu gelangen, musste man eine Tour buchen, die 180$ p.P. kosten sollte. Das haben wir uns dann gespart. Wir kamen auch so genug nach dran.
Sogar verewigt haben wir uns, indem wir einen kleinen Steinturm bauten.  Der Gletscher selbst ist sehr schnell am Schmilzen, wobei er oben auf der Spitze so dick ist wie der Eifelturm in Paris hoch. Leider sieht man das auf den Bildern nicht.

Als die Sonne mal wieder beschloss, hinter den Wolken zu verschwinden, fuhren wir wieder runter nach Banff. Da wir beide dringend Duschen wollten, fragten wir dort im Visitor-Center nach, welcher Campingplatz mit Duschen denn noch Platz hätte. Gut, das wir nachgefragt hatten, denn es war nur noch einer, ca 4km von Banff entfernt. Dort angekommen sagten die Angestellten uns "the water is down". Ohne zu wissen, was die uns damit sagen wollten, fuhren wir zu unserem Platz und stellten unser Zelt auf. Voller Freude, endlich duschen zu können, schnappten wir unser Handtuch und gingen zu den Waschräumen. Und schauten nicht schlecht, denn dort war ein Zettel angebracht, der besagt, dass wir die Räume aufgrund eines Rohrbruchs zur Zeit nicht nutzen können. Wer auf die Toilette müsse, soll doch bitte die Dixi-Klos benutzen. Super! laughing Aber die Dixis waren, welch eine große Überraschung, sauber. Ja, ihr lest richtig. Sauber, und ohne gestank! Keine Ahnung, was die Kanadier anders machen als die Deutschen, aber wir können uns da eine Scheibe von abschneiden. Da hing Desinfektionsmittel (anstatt Hände waschen) an der Wand, und Klopapier war auch vorhanden.
Wasser zum Kochen und Spülen konnte man sich bei einem LKW abholen.

Am nächsten Morgen gingen die Duschen aber wieder :)

 

Tag 9: Banff im Sonnenschein

Früh morgens wurden wir durch Eichhörnchen geweckt, welche unser Zelt mit folgendem beworfen haben:  Richtig krass.. aber auch voll lustig :D

Wir bauten zwar unser Zelt etc. ab, blieben aber in Banff, um uns die Umgebung anzuschauen, denn die Sonne schien. Den ganzen Tag. Kein Regen!! Wurde aber auch Zeit :)

Da ich unbedingt mal mit einer Gondel hinauf fahren wollte, um mir alles von oben anzuschauen, fuhren wir den Schildern nach, wo eine sein sollte. Allerdings fuhr diese wohl nur im Winter, und so wurden wir mit einem Sessellift hinauf befördert. Ich hab mich richtig unwohl und nakt gefühlt, so ganz ohne Ski und -Anzug. laughing    Aber die Aussicht war echt schön! Da dort aber der Weg durch Zäune vorgegeben war, konnten wir nicht wirklich weit laufen. Vielleicht 50m? Daher beschlossen wir, dort oben in das kleine Restaurant zu gehen und etwas zu essen.

Danach fuhren wir weiter zum nahegelegenen Lake Minnewanka. Dort mieteten wir uns ein kleines Bötchen und fuhren eine Stunde durchs Wasser.   Das hat richtig Spaß gemacht, und die Stunde verging viel zu schnell. Gerne wären wir länger gefahren, (die Stunde kostete nur 60$) aber wir hatten schon kurz nach 5 und wir wollten noch ein bisschen fahren. Vorher haben wir uns aber noch auf eine Bank gesetzt, um die Aussicht ein bisschen zu genießen. Da kamen wieder Chipmunks an, die sogar unsere Hände beschnüffelten. Habe aber leider keine Fotos, sondern nur ein Video davon. Das lustigste, aber auch schlimmste war, dass ein Chipmunk versuchte, eine Serviette in seinen Mund zu stopfen. Ich könnte mich da total drüber aufregen, denn keine zwei Meter weiter war ein Mülleimer. Aber nein, man muss seinen Müll ja auf den Boden schmeißen. Das arme Tier, hoffentlich ist es nicht krank geworden dadurch.

Den frühen Abend verbrachten wir im Auto, um nach Calgary zu fahren. Unsere gemeinsame Zeit in den Bergen neigte sich dem Ende zu. cry Wir schliefen in einem Motel, da das Wetter abends wieder schlechter wurde.

 

Tag 10: Calgary

Der Plan war, aus dem Motel auszuchecken, die Stadt anschauen, und dann in dem Hotel (Fermont Pallisier) einchecken, welches wir uns für die letzte Nacht gebucht hatten. Wir wollten uns mal etwas gönnen :)
Allerdings sind wir auf der Suche nach einem Parkplatz auf das Hotel gestoßen, und dachten, wenn wir schon mal hier sind können wir auch direkt einchecken. Was wir nicht wussten, das Hotel hatte sogar einen Park Service. Sehr schön :) So wäre das Park-Problem auch gelöst. Da es aber noch vor der Check-In Zeit war, bekamen wir gegen einen kleinen Aufpreis ein Upgrade, wodurch das Frühstück jetzt auch inklusive war. Nach dem Beziehen des Zimmers besichtigten wir das Panthouse, wo es Frühstück sowie Snacks und kostenlose alkoholfreie Getränke Tagsüber gibt. Dort wurden wir von einer Empfangsdame herum geführt, und es wurde uns mitgeteilt, dass es zwar kein Abendessen gibt, aber einen größeren Snack (dazu später mehr).

Nun wollten wir aber erst die Stadt erkunden. So liefen wir los und fanden auch relativ zügig die Einkaufsstraße. Doch, bevor wir wirklich viel sehen konnten, wurde ich auf ein kleines Werbeschild eines indischen Restaurants aufmerksam. Dort stand sinngemäß: Frisches importiertes früh Kölsch und Radler (und klein darunter) Bier with sweet lemonade
Nachdem ich dieses dem Marcel gezeigt hatte, gingen wir natürlich sofort hinein. Erst saßen wir draußen, doch dann fing es an zu regnen (welch Überraschung) und so setzten wir uns rein. Wir aßen auch etwas, da ich noch nie Indisch gegessen hatte.  Es war echt lecker, wenn auch ein klein wenig scharf.

Neben uns saßen 2 Anzugträger, die eine richtige Show abzogen. Sie sprachen nur über Geld und wie viel sie Ausgeben und so. Selbst die Bedienung (kam aus Polen und war super nett) sagte, als die Herren gegangen waren, was für Poser das doch seien.

Dann gingen wir durch ein großes Einkaufszentrum, um mir eine Kanadische SIM-Karte zu kaufen. Denn, gerade wenn ich später allein unterwegs bin, ist mobiles Internet keine schleche Sache (zum Flug oder Hostel buchen, Google Maps, etc. ). Das war allerdings eine Geburt laughing Da ich keine Kanadische ID (Pass) besaß, kamen nicht viele Anbieter für mich in Frage. Dann wurde nach meiner Adresse gefragt. In Kanada hab ich natürlich keine, bin ja schließlich auf Reisen. Aber der Typ war ganz cool und nahm einfach die Adresse vom Hotel :) Das ganze dauerte trotzdem bestimmt 40 Minuten. Egal, jetzt hab ich eine :)

Da es aber schon Nachmittags war, gingen wir dann zurück ins Hotel, denn wir waren total erschöpft vom vielen Autofahren. (Hatte ich erwähnt das Marcel die ganze strecke alleine fährt, weil ich meinen internationalen Führerschein in Deutschland verloren habe? :D) Nach ca 2 Stunden Schlaf gingen wir dann ins PH (Penthouse) um etwas zu essen und zu trinken. Es war total schnike.
Dann wollten wir eine Runde im hoteleigenen Schwimmbad schwimmen, aber es war echt klein und der Aufzug fuhr irgendwie nur hoch und nicht runter aus der Etage, und wir wollten nicht im Bademantel durch die Lobby. Also ließen wir das.
Stattdessen gingen wir auf den Aussichtsturm, wo wir den Sonnenuntergang bestaunten.  Nachts hat Calgary ganz schöne Seiten. Z.B. waren wir am alten Rathaus  und haben auch so ein paar Fotos gemacht :)

Am nächsten Morgen mussten wir schon um 10 Uhr auschecken (sonst wars immer um 11), weshalb wir relativ früh ins Bett gingen.

 

Tag 11: Drumheller

Marcel freute sich schon den ganzen Trip darauf. Beziehungsweise er wollte unbedingt in das Dinosaurier Museum, wobei er dachte, dass es in den USA ist. Durch einen Zufall entdeckten wir aber, dass es ganz in der nähe von Calgary liegt. Wie er sich gefreut hat *.*

Es war ein sehr heißer Tag, und die Sonne schien endlich mal. WIr standen also in der Schlange, um in das Museum zu gelangen. Eine lange Schlange. Es kam eine Mitarbeiterin heraus, die uns mitteilte, dass es ca 30 min dauern würde und dass sie bis 21 Uhr auf haben, falls sich jemand entscheiden sollte, nicht zu warten. Er könne dann abends wieder kommen. Und es gäbe Free-Wifi!! Und der Eingangsbereich ist ein Poke-Stop. Kaum zu glauben, aber sie sagte es wirklich. :D

Das Museum selbst war sehr beeindruckend. Man konnte sogar sehen, wie die gefundenen Knochen von Menschenhand vom Dreck befreit wurden.  

Als wir durch waren, fuhren wir einige km weiter, zu diesen Dingern hier:  die sind durch Regen bzw. abfließendes Wasser so entstanden. Klingt unglaubwürdig, ist aber wahr.

Da Marcel am Morgen die Nachricht bekam, dass es in Winnipeg noch immer regnet, hatten wir ein paar Tage mehr Zeit. So beschlossen wir, in den Norden richtung Edmonton und Wood Buffalo Nationalpark zu fahren.

Also fuhren wir noch ein gutes Stück, und campten in Settler (irgendwo im Nirgendwo). Da die Sonne immer noch schien, legten wir uns ins Gras genossen es einfach mal, bei schönem Wetter draußen zu sein. Um ca Mitternacht wurden wir dann von heftigem Wind geweckt. Marcel lief dann raus und befestigte das Zelt mit zusätzlichen Heringen, damit es nicht davon flog. Wieder im warmen Schlafsack fing es dann an zu donnern und zu regnen. Da sich das Zelt durch den Wind total verformte, hatten wir ein bisschen angst, nicht vor dem Gewitter, sondern eher, dass das Zelt kaputt geht. Das war ja nur geliehen. So entschieden wir uns alles abzubauern und im Auto zu schlafen. So um 2 Uhr war das Gewitter dann vorbei gezogen, und es war daußen, als wäre nichts gewesen (außer die Wiese war ein bisschen nass). Also, Zelt wieder aufstellen und weiterschlafen. Was eine Nacht.

 

Tag 12: Freaky Shopping Center

In Edmonton angekommen besuchten wir eigentlich nur die West Edmonton Mall, ein riesiges Einkaufszentrum. Ungefähr vergleichbar mit dem CentrO in Oberhausen. Allerdings gab es hier einen Indoor-Vergnügungspark, mit Achterbahnen und so. Und es gab einen Indoor-Wasserpark. Allerdings musste man für jede Fahrt extra bezahlen, weshalb wir zu meinem Bedauern nicht schwimmen waren. Aber Marcel hat recht, es wäre viel zu teuer geworden.
Bilder dazu schaut ihr euch am besten im Internet an, oder Videos auf Youtube.

In diesem ShoppingCenter wollte ich auch ein neues Charm für mein Pandora Armband kaufen. Sozusagen als Andenken, allerdings hatten die kaum Auswahl, und der billigste Anhänger soltle 80$ kosten. Das hab ich nicht wirklich eingesehen. Vielleicht am Ende meiner Reise, wenn ich noch Geld über habe.

Da ich ja meine Schlüsselanhänger wollte, sind wir noch zum Flughafen (andere Seite der Stadt) gefahren, da Marcel kein Fan davon ist, in Innenstädte zu fahren. Danke nochmal, dass wir dahin gefahren sind mein Schatz ♥

Und weiter ging es dann, 2 Stunden Richtung Norden. Da wir tanken mussten, kaufte ich auch direkt noch eine Straßenkarte von ganz Westcanada, da die kostenlosen Karten von den Visitor-Centren immer nur die Städte anzeigten. In der Zwischenzeit telefonierte Marcel mit der Farm (weil ich ihm seit Tagen in den Ohren damit lag, da wir nicht wussten, wie viel Zeit wir noch hatten). Dabei kam heraus, dass die mit der Ernte schon bekonnen hatten, aber es zwischendurch immer wieder regnete. Daraus Folgt: Umdrehen

Den ganzen Weg zurück nach Edminton. Dann weiter über den Highway 16 Richtung Winnipeg. Wir hatten aber nicht ganz so viel Stress, also wir konnten uns Unterwegs noch anschauen, wenn es was zum Anschauen gab. Aber wirklich was gefunden hatten wir nicht.

Da die Strecke bis Winnipeg ein bisschen Weit für einen halben Tag ist, zelteten wir nochmal, diesmal in Saskatoon. Der Campingplatz war in der Stadt, was ziemlich cool war. Allerdings wurde uns bei der Anmeldung gesagt, dass es dort Nachts Securitys gibt. Ein bisschen komisch.
Als wir dann abends in der Stadt waren, liefen wir am Fluss entlang und ein paar Minuten in der Stadt. Die Leute da sahen echt merkwürdig aus. Also nicht wegen Kleidung, Frisur oder sonstiges, sondern die Ausstrahlung war irgendwie seltsam. Als ich zu Marcel sagte, ich hätte Angst und würde gern zurück zum Campingplatz, stimmt er mir zu und wir gingen schleunigst wieder zum Auto.

 

Tag 13: Autofahrt und Lake Winnipeg

Viel zu erzählen gibt es von diesem Tag eigentlich nicht. Wir fuhren den ganzen Vormittag, wollten aber auch mal schwimmen gehen. Also machten wir einen wirklich kleien Umweg zu einem kleinen See, allerdings hätte man dafür Eintritt zahlen müssen. So setzten wir uns einfach auf eine Wiese am Straßenrand und aßen zu Mittag.
Danach sind wir direkt weitergefahren.

Am Lake Winnipeg hielten wir uns etwas länger auf. Genauer: Wir waren am Winnipeg Beach. Ein kleiner Kiesel-Sand-Strand.
Nach einem Spaziergang am See entlang gingen wir kurz an den Strand. Das Wasser war echt schön warm (für mich toll, für alle anderen warscheinlich zu warm laughing), allerdings war es braun. Ich bin der Meinung, das lag am Untergrund, denn wo es nicht so tief war konnte man bis zum Boden gucken. Der Marcel ist der Meinung "die Plörre" wäre total dreckig. Wer von uns beiden letztendlich Recht hat, werden wir nie erfahren :D

Schwimmen waren wir also nicht. Stattdessen legten wir uns etwas ins Gras und entspannten. Nachmittags ging es dann zurück nach Winnipeg.
Wir kauften ein bisschen Bier und eine Karte als Dankeschön, dass wir das Auto haben durften und so. Es war echt schwierig, etwas zu finden was denen gefällt, da wir sie ja noch nicht so gut kannten. Für die Familie kochen ist doof, falls es ihnen nicht schmeckt. Deko oder so ist auch doof, falls es nicht gefällt. Und Bier trinken die ja :)

Ich werde noch ein paar Tage in Winnipeg bleiben, bevor es weiter nach Toronto geht. Marcel muss ja leider hier bleiben, denn die Arbeit ruft.

Liebe Grüße

Nine

 

Ps: Wir waren eigentlich 16 Tage unterwegs. Anscheinend hab ich ein paar Tage zusammengefasst. Hoffe, es stört nicht :)

31Juli
2016

Canadream - Der Flug

ENDLICH!!

Endlich ist es wieder so weit. Ich kann erneut ein kleines Stück der Welt erkunden.

Doch vorab - natürlich - Komplikationen. Der Flug in Frankfurt hatte laut Plan eine Stunde Verspätung, doch durch einen Stau (ja, sowas gibt es anscheinend auch in der Luft) verzögerte sich der Start um insgesamt 2 Stunden.

Im Flieger wurde mir klar, warum Condor so einen schlechten Ruf hat. Keine Decken oder Kissen auf dem Platz, Entertainment nur gegen Gebür auf einem sehr kleinen Bildschirm vorhanden, der nicht wie bei Singapore Airlines damals am Sitz befestigt war. Und der Flug war fast doppelt so teuer wie der damals nach Australien. Als Ersatz war ganz vorne Ein Bildschirm, wo Konfu Panda in dauerschleife lief, allerdings hatte ich in Sitzreihe 33 keine freie Sicht, wobei das auch nicht viel gebracht hätte: (Bild gezoomt) . Das Essen war auch alles andere als gut -.-

Hätte ich meinen Rückflug nicht schon gebucht, würde ich definitiv nicht mit Condor zurück fliegen.

Allerdings war ein viertel US-$ -Stück zwischen meinem Sitz. Den hab ich als Glücksdollar mitgenommen. Immerhin eine kleine Aufmunterung smile 

 

In Toronto angekommen hatte ich genau 30 Minuten, um mit meinem kompletten Gepäck durch den Zoll zu gehen, den Rucksack neu aufzugeben und erneut durch die Sicherheitskontrollen zu laufen. Und ins Flugzeug zu fliegen.. = unmöglich.

Da ich aber das Gepäck schon augegeben hatte, flog es ohne mich weiter nach Winipeg. Ich wurde dann auf die Maschine 2 Stunden später gebucht, da der Flieger 1 Stunde später auch recht knapp zu kriegen war. So hatte ich noch ein paar Minuten Zeit, Luft zu holen. Dann wollte ich dem Marcel eine SMS schreiben, dass ich später bin (er war nämlich so nett mich abzuholen), hatte aber kein Geld mehr auf dem Handy. Bis ich das dann aufgeladen hatte... Habe auch eine Passantin gefragt ob ich kurz eine SMS schreiben könne, aber ich war nicht sicher ob diese auch ankam.

Naja, der ganze Stress hat sich gelohnt. Das Gepäck hat freundlich auf mich gewartet, und als ich meinen Freund sah, war alles vergessen smile  Es waren nur 5 Tage.. wie wird es wohl bei den letzen paar Monaten werden? surprised

Die Gastfamilie ist auch richitig nett. Wir hielten auf dem Heimweg noch bei Wendy's, damit ich meinen kleinen Hunger stillen konnte :D

Lieben Gruß aus Winipeg - Kanada

Nine

 

 

01November
2014

8 Angewohnheiten, die ich in Deutschland wieder verlohren habe

In Flip Flops leben

Ach was liebe ich meine Flip Flops. Lange Zeit waren wir unzertrennlich, nun erinnert nur noch ein Sonnenabdruck, auf meinem Fußrücken, an unsere gemeinsame Zeit.

Während meiner Reisen bin eine wahrhaftige Flip Flop Meisterin geworden. Die schwierigsten Wanderungen, rutschigsten Wege und steinigsten Pfade meistere ich mit links. Wanderschuhe? Aaach, das ist was für Anfänger. Leichtfüßig tanzte ich mit meinen Flip Flops über Vulkangesteine.

 

Allen Menschen auf der Straße grüßen
 
Wie euphorisch man doch ist, wenn man frisch nach Deutschland zurück kommt. Die ausländische Freundlichkeit die man sich auf Reisen angewöhnt hat, prallt aber hier schnell auf die typisch deutsche „jeder für sich“ Mentalität. Wenn ich hier meinem Gegenüber zulächeln möchte, guckt dieser auf den Boden und lässt erst gar keinen Augenkontakt zu. Und wenn ich grüße, kommt fast ein stirnrunzelndes: „Woher kenne ich sie nochmal?“ zurück.
 
 
Wochenendpläne mit der Kassiererin besprechen

Ach was waren das noch für Zeiten, in denen man sich mit völlig fremden über Gott und die Welt unterhielt. Anfangs muss man sich als Deutscher schon noch daran gewöhnen, aber schon bald besprach man mit dem Kassierer die Wochenendpläne und führte anregende Unterhaltungen mit einem Mitmenschen im Fahrstuhl (ja, halt dich fest, sogar im Fahrstuhl!!) Zurück in Deutschland? Pustekuchen. Hier will kein Mensch was von Dir wissen.

Alles mit Kreditkarte bezahlen

Oh, oh, oh, wehe dem ich habe kein Bargeld in Deutschland dabei und muss meine 1,05€ bei Rewe mit der Kreditkarte zahlen. Wenn Blicke töten könnten…

In einigen Geschäften kann man hier sogar erst ab einem Mindestbetrag mit der Karte zahlen, dabei hat man sich doch gerade erst so schön an die bargeldlose Zeit gewöhnt. Manno.

Sonntags einkaufen gehen

Noch schnell eine Schokomilch kaufen gehen (ist ja ruck zuck erledigt) denkt man sich, bevor man vor verschlossenen Türen steht. Das man plötzlich nicht mehr Sonntags einkaufen gehen kann, ist eine große Umgewöhnung.

Sich nicht um den Wochentag scheren

Ob Montag, Mittwoch oder Sonntag, ganz egal, auf Reisen kümmern einen Wochentage herzlich wenig. Man lebt völlig zeitlos einfach in den Tag hinein. Die innere Uhr machts schon.

Sobald man in Deutschland ist, beginnen aber wieder die Verpflichtungen, man hat Termine (uhu!) und muss plötzlich wissen was man für einen Wochentag hat und sogar wie viel Uhr! Ekelhaft! 

Sich darüber Gedanken machen wo man am nächsten Tag schläft

Man, war das immer aufregend. Ganz alltägliche Dinge sind auf Reisen was ganz besonders wichtiges und werden einem nicht in den Schoß gelegt. Wo schlägt man heute Nacht sein Zelt auf? Was Spannenderes gibt es gar nicht.

Zurück in Deutschland musst du dir darüber jedenfalls keine Gedanken mehr machen. Deine Wohnung ist nun nicht mehr auf 4 Rädern, nein, sie besitzt sogar eine ganz hoch offizielle Hausnummer!

Nur 4 Outfits zur Auswahl haben

War das einfach morgens! Man musste sich niemals Gedanken machen, was man anziehen soll, es ist eh immer das Selbe! Zurück in Deutschland bin ich allerdings ziemlich überfordert. Mit der Menge an Klamotten kann ich gar nicht mehr umgehen. Ich betrete nun einen Kleiderschrank anstatt aus einem kleinen Koffer zu leben. Ganz schöne Umgewöhnung!

 

 

Fazit: Reisen ist schöner, besser und einfacher. Aber man vermisst auch seine Freunde und Familie.. Doch wenn Reisen um sonst wäre, würdet ihr mich nur noch zu Weihnachten sehen. tongue-out

13Oktober
2014

I'll call it: Aussie-Home

Da simma wirrer - würde der Westerwälser jetzt sagen. Da ich spät abends landete, war es schon dunkel, als ich in Port Adelaide ankam. Als ich aus der Metro stieg, und durch die Straßen Richtung Hostel schlenderte, fühlte ich mich schon ein bisschen wie zu Hause. Es kommt einem alles so bekannt vor, und Erinnerungen an vergangene Tage kommen hoch.
Da mich die Staffs noch kannten, gaben sie mir mein altes Zimmer wieder. Es hatte sich echt nichts verändert.. Denkste.!

Am nächsten Morgen beim Ceck-In wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass es jetzt Frühstück für um sonst gibt. Super :) Doch als ich duschen wollte, stand ich plötzlich in einem Raum mit abgerissenen Fliesen. Ansonsten leer. Also eine komplette Baustelle. Die Frau von dem Besitzer lachte mich erst mal aus, (ein freundliches Lachen) und erzählte mir, dass sie am renovieren sind. Deshalb ist das Hostel auch nicht so voll. Also ging ich in ein Bad in der oberen Etage, welches schon renoviert war. Sah echt schick aus :)

Nachmittags traf ich auf alte Gesichter. Emma und Lee, mittlerweile ihr Freund, waren immer noch da, sogar in meinem Zimmer. Sie erzählten, dass sie zwischendurch mal auf Kangaroo Island zum Arbeiten waren.

Wir hingen also zusammen ab, aber ohne arbeit war es nach ein paar Tagen schon ein bisschen langweilig. Markus (der aus Sydney) und ein Kollege von ihm kamen noch vorbei, bevor sie zu einem Road Trip nach Alice Springs gingen. Zusammen gingen wir dann in die Stadt, ich, um Souveniers zu kaufen, und sie um ein Auto zu mieten.

Ansonsten waren wir oft am Stand zum Grillen und so

Und ich ließ mir ein Tattoo stechen. Ich hatte das ganze halbe Jahr schon den Gedanken, hatte ja auch Nadia in Brisbane bei ihrem begleitet. Doch welches Motiv? Und wohin?
Eines Morgens wusste ich es einfach. Das Wort dance mit drei m-birds als Zeichen von Freiheit und wie viel mir das Tanze gibt, sollte es sein. Es ist so nichts besonderes, aber für ich bedeutet es schon viel. Besonders, weils mich auch an die beste Zeit meines Lebens erinnert.

Dann ging es auch schon weiter nach Singapur, wo ich noch 2 Nächte blieb, bis es dann endgültig nach Hause ging. ich freute mich auf zu Hause, auch wenn ich auch gerne da bleiben würde..

Liebe Grüße und bis Übermorgen

Nine

 

03Oktober
2014

Broome

Die Gruppe löste sich hier auf, allerdings waren Marlies und ich im gleichen Hostel.

Viel haben wir hier allerdings nicht unternommen, denn es waren knapp 40°C. Wir waren am Strand, um uns den Sonnenuntergang anzuschauen.     Und wir haben Kamele gesehen, wobei wir keine Kamera mit hatten. Schade.  

Ansonsten lagen wir den ganzen Tag am Pool, welches unser Hostel hatte.

Was aber zu berichten ist: Der Flughafen. Ich flog für meine letzte Woche in Australien wieder zurück nach Port Adelaide, da von Adelaide mein Rückflug startete.
Aber der Flughafen in Broome ließ mich doof gucken. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, wahrscheinlich einen ganz normalen Flughafen. Nicht sowas:  Das war die Wartehalle. Also der ganze Flughafen war ein kleines Haus, man ging durch ein Drehkreuz, gab sein Gepäck ab und wartete. Und dann ging man raus und in sein Flugzeug. Mehr nicht. Also man wurde abgetastet und so aber das gepäck wurde nur pseudo durchleuchtet und so. Schon irgendwie komisch

Aber naja. Ich bin heil in Adelaide nach 4 Stunden angekommen :)

Bis ganz bald. Nine

25Sept
2014

Perth to Broome - 6 Day Road Trip

Auf gehts, zum nächsten Abenteuer. Diesmal wieder mit einer Tour, da ich niemanden gefunden hatte, der mit mir diese Strecke fahren wollte. Ich war ja auch in einem Worker-Hostel, das heißt, dass alle am arbeiten waren und dementsprechend im Moment nicht reisten.

Als ich in den Bus stieg, und dann alle abgeholt waren, war ich ein bisschen enttäuscht. Ein holländisches Ehepaar mittleren alters, ein Mädel ende 20 und eine holländerin in meinem Alter. Aber es stellte sich heraus, dass alle voll nett waren.

Tag 1: Perth to Kalbarri

Unser erster Stop war der Pinnacles Desert im Nambung National Park. Unser Guide war total begeistert davon. Ich hätte da nicht unbedingt durchlaufen müssen. Aber naja :D   

Nach ca einer Stunde ging es dann weiter. Wir hielten kurz an einem Felsstrand an, um den Sonnenuntergang zu schauen. Das nutzten Marlies (das holländische Mädel) und ich direkt, um Fotos zu machen. :)

Wir fuhren dann zu unserer Unterkunft an einer "Big River Ranch". Dort verbrachten wir dann die Nacht.

Tag 2: Kalbarri to Shark Bay/Monkey Mia

An diesem Tag besuchten wir einen Gorge, keine Ahnung wie man das am besten übersetzt. Also es ist ein steiniges Tal? Oder so?  Auf jeden Fall war dort auch das berühmte "nature's Window".  Eigentlich ist es nur ein Stein, wo man durch gucken kann. Aber anscheinend gibt es das nicht so oft, und es war echt lustig dort. Nach einem kurzen Aufenthalt gingen wir den Wanderpfad noch ein stück weiter     natürlich wurde der Sand immer mehr rot -.-  ich konnte es langsam nicht mehr sehen laughing 

Im Anschluss gingen wir noch nach Z-Bend, welches ebenfalls im Kalbarri Nationalpark liegt. Das ist eine Schlucht, in die wir reingehen konnten. Hier konnten wir auch Klettern, wobei das extra gekostet hätte. Lust hätte ich schon gehabt, aber ich war die einzige und dann hätte die ganze Gruppe auf mich warten müssen. Das ist doch auch doof. Also hab ichs gelassen.

Auf der Weiterfahrt sahen wir wilde Sträusse (ist das die Mehrzahl von Strauß?). Also das Tier, keine Blumen.
Geschlafen haben wir in Monkey Mia Dolphin Resort.

Dort gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang . Schön, oder?

Tag 3: Jetzt hieß es sehr früh aufstehen. Denn ganz früh, nach dem Sonnenaufgang, kommen die Delfine an den Strand. Wir standen mit den Füßen im Wasser, und sie kamen bis auf ein paar Zentimeter an uns ran. Und wir sahen noch ein weiteres Tier.

Dann setzten wir uns wieder in den Bus, und fuhren zum Shell Beach oder so. Oder hieß er Shark Bay (weil dort viele Haie sind, waren auch nicht schwimmen.) Bin mir aber nicht mehr sicher.  Sehr schön dort, wobei der Strand nicht wie gewöhnlich aus Sand oder Kies besteht, sondern aus Muscheln.  Dort waren wir aber nicht lang, denn Coral Bay wartet auf uns.

Unser Guide war echt für jeden Spaß zu haben. Er hielt immer an, wenn wir Fotos oder so machen wollten.  (wieder dieser rote Sand -.-)

 Tag 4: Coral Bay

Ich glaub, oben das Foto ist wann anders gemacht. Bzw wo anders. Weil das hier ist der Coral Bay. Richtig schöner Strand. Jetzt weiß ich auch, warum immer alle sagen, dass die Westküste viel schöner sei als die im Osten.  Den Bikini hab ich mir mit Anika und so gekauft. Der war echt teuer, aber ich hatte mich total in ihn verliebt.! ♥♥♥♥ Und ich bereue es kein bisschen :)

Auch wenn dieser Strand echt seeehr schön war, mussten wir irgendwann weiter. Denn Exouth wartet auf uns. Vorher hielten wir aber noch an einem Natursee oder so. Also wo man Vögel und sowas beobachten konnte.    Dann hielten wir noch an einer weitern Schlucht, in die wir auch reingegangen sind. Das war echt beeindruckend!   Und wir schwammen noch unter einem Wasserfall. Ich weiß aber nicht mehr wo das war. Ich glaub der war sogar in der Schlucht, bzw auf so einer Lichtung, bin mir aber nicht sicher.  

Tag 5: Exmouth

Hier blieben wir den ganzen Tag. Schnorcheln, Sonnen, (meiner sis zum Geburtstag gratulieren ;D ), Spazieren gehen, ... Hier hab ich leider keine Bilder von, da ich weder eine Go Pro noch sonst was habe.

Tag 6: Strand und Broome

Bevor wir zu unserem letzen Halt (Broome) fuhren, hielten wir noch an einem weiteren Strand, leider nicht zum Schwimmen (Haigefahr).  

 

 

So, das wars auch schon. Jetzt bin ich in Broome. See ya guys ♥

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